Füssener Jöchl Sefenspitze
Grandioses Wetter war angesagt, man traf sich zu elft, wie gewohnt, in Göggingen. Mehrmals hatten wir unser Ziel im Vorfeld bereits geändert – erst Iseler, dann Brentenjoch, doch auch dies fand nicht bei allen Teilnehmern Begeisterung. Klar war nur, dass wir nach Grän zur Talstation der Sonnenalmbergbahn, ca. 1.200 m, wollten. Alle Fahrzeuge trafen sich dort, um dann gemeinsam den Weg Richtung Aggenstein einzuschlagen. Der Parkplatz war jetzt am Morgen schon gut belegt, ein sicheres Zeichen, dass oben Platzkarten benötigt wurden. Wir jedoch suchten für diesen Sonntag Ruhe und Abgeschiedenheit, deshalb zweigten wir bald rechts ab Richtung Seebenalpe. Oben, am Vilser Jöchl, musste entschieden werden, in welche Richtung nun marschiert werden sollte. Die Mehrheit wollte über wegloses Gelände hinauf zum Seichenkopf, 1.864 m. Gesagt, getan. Man musste sich durch Latschen hangeln, um zum Gipfel zu gelangen, wunderbarer Rundumblick in alle Richtungen.Füssener Jöchl Abstieg Läuferspitze


Keine Menschenseele war hier unterwegs, im Talgrund jedoch wuselten Menschenmengen auf dem Gräner Höhenweg. Weiter ging es, immer am Grat entlang, zum Lumberger Grat, 1.860 m. Nach einer kurzen Rast führte unsere gewählte Route hinab zum Höhenweg, Füssener Jöchl Seifenkopfwir reihten uns ein in die Menschenschlange. Beim Abzweig zur Sefenspitze, 1.948 m, wurde kurz diskutiert, die Mehrheit erzwang den Gipfel quasi im Vorbeigehen, den Gipfelbereich kann man hier durchaus als luftig bezeichnen. Unser nächstes Ziel war das Füssener Jöchl, 1.818 m, hier steppte der Bär. Bei Blasmusik auf der Sonnenterrasse war kein Platz frei, wir verbrachten unsere Mittagspause auf der grünen Wiese, mit Blick auf Fotoaufnahmen für Bergkleidung - Jacke an, Rucksack rauf, Mütze rauf, Mütze runter, Rucksack runter, Jacke runter. Anschließend waren wir informiert, was in der nächsten Saison vom Wanderer / bzw. Wanderin getragen wird. Nachdem es noch früh am Nachmittag war, beschlossen wir, die Überschreitung der Läuferspitze, 1.956 m, in Angriff zu nehmen.
Füssener Jöchl BrotzeitFüssener Jöchl Gipfel Läuferspitze
Füssener Jöchl Anstieg Läuferspitze
Füssener Jöchl AbstiegFüssener Jöchl Was gibt es da zu sehen

Füssener Jöchl Lumberger GratAuf beiden Seiten ist der Steig gut mit Drahtseilen gesichert, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind aber unerlässlich. Am Gipfel hatte es einen Fönsturm, man musste aufpassen, dass man nicht von einer Böe mitgerissen wurde. Bald kamen wir wieder in normales Gehgelände, am Hallergernjoch, 1.851 m, zweigte unser Abstieg ab. Gemütlich führte uns der Weg bergab, vorbei an der Gessewangalpe, wieder zurück zum Parkplatz der Bergbahn. Die Runde war mit ihren ca. 1100 Höhenmetern zwar keine herausragende Unternehmung, aber der Erholungseffekt war eindeutig sichtbar, wenn man in die lachenden Gesichter der Gruppe sah. Man beschloss, noch einzukehren, in Weizern in der Käserei gab es allerlei Leckeres. Mit dabei waren Ruth, Werner, Ingrid, Gerd, Rupert, Ferid, Franz, Rudi, Füssener Jöchl GetratscheJudith, WFüssener Jöchl Rasterni undFüssener Jöchl Wind und Weitblick natürlich ich.Füssener Jöchl Läuferspitze