Inzwischen steht unser Gipfelkreuz, geplant, konstruiert und gebaut durch Christl Schmid, bereits 5 Jahre auf dem Gipfel des Tennenmooskopf, 1.627 m. Zur Erinnerung: im Oktober 2016 montierten wir unser Kreuz auf den unscheinbaren Berg, in Begleitung vom Bayerischen Rundfunk, was dieses Event unvergesslich macht. Der Beitrag wurde inzwischen schon mehrfach ausgestrahlt. Im Mai 2017 wurde das Kreuz auf Anraten von der Sektion und den Spendern dann gesegnet, auch dies war eine einmalige Aktion, die einige Mitglieder des Vorstandes begleiteten, die Veranstaltung wurde durch die Alphornbläser abgerundet. Gefeiert wurde im Anschluß auf der Otto Schwegler Hütte. Seither machen wir mindestens einmal im Jahr eine Begehung, um eventuelle Schäden zu entdecken und Reparaturen vorzunehmen. Für dieses Mal hatten wir uns das Geraderichten der beiden Querpalken vorgenommen. Dazu musste eine „Gruppenleiter“ sowie eine Staffelei mitgenommen werden. Diese wurden fachmännisch auf die Rucksäcke gebunden, das restliche Werkzeug aufgeteilt. Um dem Ganzen eine bergähnliche Note zu geben, machten wir eine Rundtour , die uns zuerst zum Höllritzer Eck, im Anschluß zum Bleicher Horn führte. Weiter ging es dann
über die Obere Wilhelmine in teils weglosem Gelände hinauf zum Tennenmoos.

Als allererstes wurde das Kuchenbuffet aufgebaut, bei Kaffee und Tee konnten sämtliche Variationen verköstigt werden. Danach ging es an die Arbeit, Schrauben wurden gelöst, es wurde gedrückt und geschoben, bis endlich alles an Ort und Stelle war, alle Schrauben wurden nochmals nachgezogen, da sich einige wohl im Laufe der Zeit gelockert hatten. Alles wurde verstaut, die „Gruppenleiter“ war auf allen Gipfeln dabei. Zum Abschluß machte man noch einen Abstecher zum Sipplinger Kopf, hier verweilten wir jedoch nur kurz, da ein eisiger Wind am Gipfel pfiff. Der kurze steile Abstieg war bald hinter uns gebracht, nun ging es gemütlich auf dem Fahrweg zurück zur Höllritzer Alm. Dort wurden nochmals alle Kuchen ausgepackt, wir hatten, wie immer, viel zu viel dabei. Froh, dass alles so gut geklappt hatte, verabschiedeten wir uns und begaben uns auf die Heimreise. Mit 30 Mann/Frau war es eine gewaltige Truppe, ein Großteil der UwG Mitglieder hatte unserem Kreuz die Ehre erwiesen.