Kurzfristig wollten wir im November nochmals eine Fahrt starten, da die Winterprognosen ja immer düsterer wurden. Im eher kleinen Kreis traf man sich am Parkplatz am Grenzübergang zum Tannheimer Tal. Es versteht sich von selbst, dass alles nach den momentan geltenden Corona-Vorgaben abgehalten wurde. Unser heutiges Ziel – der Schönkahler. Es herrschte totale Nebelsuppe, die uns den ganzen Tag begleitete, aber wir waren ja schon froh, dass es nicht regnete. Abmarsch war bei 1.001 m, erst über einen Forstweg, wo wir bald schon die ersten eisigen Stellen erreichten, doch die Matschpassagen überwogen in der Gesamtheit. Gemächlich gewannen wir an Höhe, kamen an der Alpe, 1.456 m, vorbei, um anschließend zum Gipfelanstieg abzubiegen.

Nun ging es querfeldein Richtung Schönkahler, hier war alles schneebedeckt, die Sicht immer noch mies. Bald hatten wir den 1.683 m hohen Schönkahler erreicht, das obligatorische Gipfelfoto wurde geschossen, und schon suchten wir etwas unterhalb einen windgeschützten Rastplatz. Die Rast dauerte nicht lange, da es gleich unangenehm kalt wurde, so machten wir uns bald wieder auf den Weg. Da es noch früh am Tag und auch die bisherige Herausforderung ja noch überschaubar war, wurde spontan noch der Gipfel des Pirschlings, 1.643 m, eingebaut. Auch hier lichtete sich der Nebel nicht. Das mickrige Gipfelkreuz erinnerte uns an das jahrelange Provisorium an unserem Tennenmooskopf. Wir stapften entlang unserer Aufstiegsspur Richtung Tal, erreichten bald die Alm und starteten von hier aus zu unserem Rundweg. Es ging über „Auf dem vorderen Achsele,1.515 m“ und Höllthal, 1.304 m.

 

 

Den Umweg zur Bärenmoosalpe machten wir nicht, da diese ja bereits geschlossen hatte. Bald erreichten wir eine neu angelegte Forststraße, die es uns erlaubte, zu mehrt nebeneinander her zu laufen und Anekdoten aus vergangenen Touren zum Besten zu geben. So verflog der Nachmittag wie im Flug, alle waren überrascht, wie schnell wir wieder bei den Fahrzeugen waren. Mit ca. 800 Höhenmetern und ca. 14 km Wegstrecke war dies eine typische Herbsttour, die für jedermann geeignet war.

Diesmal waren dabei: Rupi, Uta, Klaus, Maria; Rudi, Diana, Werni, Gerd, Candidus, Recai, Ingrid, Suna, Özlem un                                                              d natürlich ich.