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image 54image 58Für unsere erste Gruppenfahrt dieses Jahr wählten wir unser Ziel Richtung Norden. Da wir keine Lust auf Schnee-Gestapfe hatten, fuhren wir für diesen Spaziergang in die andere Richtung. Ausgangspunkt war Bopfingen im Ostalpkreis. Mit einer 24 Mann/Frau Truppe fielen wir ins Ländle ein. Start war der Parkplatz am Friedhof, Toilette inclusive. Von dort führte uns unser Weg zur Burgruine Schenkenstein. Zuerst jedoch trafen wir auf den Freizeit- und Grillplatz Egles-Platz. Dort wurde gleich in alle Himmelsrichtungen auf die Freizeiteinrichtungen gestürmt, von Schaukel, Wippe, Kletterturm, war alles vorhanden. Was aber am Verblüffensten war, gleich wurden sämtliche Rucksäcke aufgerissen, in deren Inhalt nach Essbarem gewühlt, obwohl wir noch nicht mal eine Stunde unterwegs waren.                               image 59

                                

image 52Nach mehrmaligen Aufrufen konnte endlich aufgebrochen werden. Nach einer kurzen Wegstrecke kamen wir zur Burgruine, ein hochmittelalterlicher 16 m hoher Turm, der nicht zu erklimmen war. Wieder wurden sofort die Vorräte ans Tageslicht geholt und kräftig verspeist. Als Rundwanderung geplant, trabten wir in kleinen Gruppen zurück nach Bopfingen, vorbei am Schlepplift, den es da wirklich noch trotz Klimawandel gibt. Kaum hatte man in der Innenstadt die Eisdiele entdeckt, wurde diese von nahezu der ganzen Gruppe gestürmt, und schon wieder wurde eifrig geschlemmt. Nun kam endlich unser eigentliches Ziel, der hohe Ipf, 668 m, wieder ins Spiel. Bei moderater Steigung kamen wir zuerst an einem Keltenlager, Freilichtmuseum und Informationszentrum vorbei, weiter führte der Weg durch die uralte Lindenallee, um anschließend auf das große Plateau der höchsten Erhebung hier in dieser Gegend zu gelangen. Oben blies ein starker Wind, was uns aber nicht davon abhielt, den Gipfel zu belagern. Nun holten auch die Letzten ihre Brotzeit aus dem Rucksack.

Lindenallee

 

Bald fror man, wir packten unsere Siebensachen zusammen und stapften den direkten südlichen, steilsten Abstieg hinunter. Bald näherte man sich wieder dem Ortskern. Nach ca. 13 km Länge und nicht mal 500 Höhenmetern war die Kalorienzufuhr dieses Tages eindeutig überdimensioniert. Ein Teil der Gruppe traf sich anschließend noch in Nördlingen zu einer Stadtbesichtigung, mit einer Etappenbegehung der Stadtmauer. Bei der Einkehr in ein Gasthaus kamen wir uns vor wie eine Heuschreckenplage, doch alle ergatterten einen Platz und wurden auch bedient. Der Anfang unserer Fahrten für das Jahr 2022 war also gemacht, auch wenn hier keinerlei bergsteigerische Leistungen verbracht wurden. Nun hoffen wir mal alle, dass sich die Lage nicht wieder verschlechtert und wir endlich wieder regelmäßig gemeinsam UNTERWEGS sein dürfen.

Diesmal dabei waren: Gerd, Suna, Patricia, Simon, Özlem, Uta, Rupert, Angelika, Christl, Andreas, Jürgen, Birte, Jannick, Silke, Michael, Judith, Sophie, Gotlind, Margit, Didi, Dohli, Brigitta, Angela,                                nan                               i