Die Infektionszahlen steigen wieder, die Abstände auch, nur zu den Fotos rutschen wir kurzzeitig eng zusammen. Dennoch wollten wir eine Bergtour zusammen erleben.
Wieder hatten wir aus einer Wochenendfahrt einen Tagesauflug gemacht. Schade, schade, doch wir wurden richtig belohnt mit diesem wunderbaren Tag. Eigentlich benutzen wir nur ungern eine Seilbahn als Hilfsmittel, doch für diese Tour machten wir mal eine Ausnahme. Unser ausgesuchtes Ziel war die Muttekopfrunde über den Imster Höhenweg. Dazu fuhren wir von Hochimst, 1.060 m, mit der Seilbahn zur Oberen Drischl, der Bergstation, 2.027 m, hinauf. Von dort startete unsere eigentliche Tour. Noch teil-weise im Nebel erreichten wir das Vordere Alpjoch, 2.121 m, hier erhaschten wir zwischen Nebelschwaden einen ersten Blick hinab zur Muttekopfhütte, die wir beim Abstieg besuchen wollten. Weiter ging es am Hinteren Alpjoch vorbei, über eine Leiter steil hinauf Richtung Pleiskopf, 2.560 m. Hier machten wir unsere Mittagsrast, großer, breiter Gipfel ohne Kreuz. Von nun an folgten wir dem Imster Höhenweg, durchaus anspruchsvoll, zumindest Trittsicherheit und Konzentration waren gefragt. 

 

                               Der Abstieg führte uns unterhalb des Rotkopfs und des Seabrigkopfes vorbei bis zum Abzweig von Muttekopf oder Hütte. Ein Teil entschied sich für den Abstieg zur Hütte, der Rest quälte sich zur Muttescharte, 2.630 m in vielen kleinen Kehren hinauf. Da schon spät am Nachmittag, kamen uns viele Gipfelstürmer des Muttekopfes, 2.774 m, entgegen. An der Scharte wurde nochmals Rast gemacht, die ganz Schnellen spurteten noch die letzten Höhenmeter zum Gipfel, der Rest machte sich an den Abstieg, da wir ja die letzte Bahn erwischen wollten. An der Muttekopfhütte, 1.934 m, trafen alle Wanderer wieder zusammen, es wurde noch schnell eingekehrt, schon ging es über den Drischl-Steig sehr abwechslungsreich wieder hinüber zur Bergstation. Zeitlich kamen wir gut hin, die lange Sesselbahnabfahrt genossen wir alle. Die gesamte Runde betrug 10,3 km und wer auch noch auf dem Muttkopfgipfel war, hatte 1.214 Höhenmeter geschafft. Die Heimfahrt entwickelte sich als langwierig, da es wie immer Stau hatte, aber auch das verging. Diesen wunderbaren Tag verbrachten gemeinsam: Simon, Gerd, Didi, Ingrid, Rupert, Uta, Christia                               n,                                Linda, Jürgen, Rudi,                               D                               ia                               na                                u                               n                               d                                                              i                                                              c                               h.