Da wir ja Nachholbedarf haben, wurde beschlossen, im Juli zwei Fahrten zu unternehmen, gesagt, getan. Wir fuhren von Augsburg nach Scharnitz, 964m, Treffpunkt Parkplatz kurz vor dem Tunnel, ein Fahrzeug wurde nach Mittenwald, 923 m, umgesetzt, da wir eine Rundtour vorhatten. Wir wählten die Variante – steiler Aufstieg- flacherer und längerer Abstieg, was im Nachhinein genau die richtige Entscheidung war. Zuerst führte uns der Weg durch Waldgebiet, später durch Latschen hindurch, immer steiler hinauf bis zum Joch. Von dort rechts hinauf zum Gipfelaufbau, die Stöcke wurden verstaut, da man hier in diesem Gelände gut die Hände gebrauchen konnte.

                               Luftig ging es hinauf zum Gipfel. Kleiner Wermutstropfen – das Gipfelkreuz steht nicht auf dem Gipfel, sondern auf einem Vorgipfel, der jedoch niedriger ist, als die Große Arnspitze, 2.196 m. Da in diesem Gebiet sehr wenig Wanderer unterwegs waren, hatten wir den Gipfel zeitweise für uns. Nach der Mittagspause marschierten wir zunächst den gleichen Weg zurück bis zum Joch, dann machten wir noch einen kurzen Abstecher zur unbewirtschafteten Arnspitzhütte, 2.003 m. Nochmals kurze Trinkpause, gleich anschließend wurde die Querung zum Riedkopf angepeilt. Der Weg führte uns entlang der Achterköpfe, hinauf und hinab, nach einer steilen Rinne endlich kam der Grat samt Gipfel, 1.860 m, in Sicht. Von dort führte der Pfad direkt an der deutsch-österreichischen Grenze, erkennbar an den weißen Grenzsteinen, entlang. Wieder führte der Steig auf und ab, aber langsam verloren wir an Höhe. Das Wetter hielt, obwohl vereinzelt Gewitter angesagt waren.

 

                               Bald erreichten wir wieder Waldgebiet, unser nächstes Ziel war der Gletscherschliff – ein gemütliches Gasthaus – dort kehrten wir ein. Der anschließende Talabstieg führte uns noch an der Leutaschklamm vorbei, leider war es schon zu spät, diese zu besuchen, also wanderten wir talauswärts zum Auto, welches wir morgens nähe Mittenwald positioniert hatten. Die Fahrer holten die Fahrzeuge, der Rest errichtete ein Wegelager am Straßenrad, mit Brotzeit und guten Gesprächen. Die Heimfahrt verzögerte sich durch einen Stau in Garmisch, der bis Oberau dauerte, doch irgendwie verging auch diese Zeit und wunderschön war`s ja trotzdem. Laut aufgezeichneten Daten waren es 1.440 Höhenmeter und 11,7 km. Teilnehmer: Diana, Gerd, Manfred, Ingrid, Uta, Rupert, An                               dreas, Christi                               an, Christl,                                                              rg                               en,                                Dohli,                                Did                               i, Rudi, ich