DMOC PlakatDie drei olympischen Kletterdisziplinen Lead, Speed und Bouldern in einem Mega-Event!
Am 21. und 22. September 2019 findet im DAV Kletterzentrum Augsburg die 2. Deutsche Meisterschaft im Olympic Combined statt.
Hier ein kleiner Vorgeschmack auf zwei tolle Tage, der Wettkampftrailer vom Bundesverband: https://youtu.be/-NtpBa22O4k

Zuschauer sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist am Samstag kostenfrei, am Sonntag (Finaltag) wie folgt:

  • Kinder unter 10 Jahre: frei
  • 11-18 Jahre: 2 Euro
  • ab 18 Jahre: 4 Euro

Nur Tageskasse vor Ort, kein Vorverkauf.

Konfliktfall GrüntenDer geplante Bau neuer Bergbahnen am Grünten, dem Wächter des Allgäus, bewegt die Gemüter. Erst kürzlich gab es in der Augsburger Allgemeine Zeitung eine ganze Sonderseite dazu, in welcher unter der Headline „Wieviele Menschen verträgt der Grünten?“ die Argumente der Befürworter und der Gegner der Projektierung dargelegt wurden. Nun hat sich der DAV Hauptverein zum Thema geäußert.

Eine ausführliche Berichterstattung hatte unsere DAV-Sektion Augsburg bereits Mitte Juni publiziert, vgl. dazu nochmals unsere Newsmeldung unter: https://www.dav-augsburg.de/aav/verein-berichte/1152-neuerschliessung-am-gruenten Hier wiesen wir insbesondere auf die ablehnende Meinung des Bund Naturschutz in Bayern e.V. (BN) hin.

Zwischenzeitlich gründete sich eine Bürgerinitiative „Rettet den Grünten“ in Sonthofen. Als Leitbild der Initiative wurden 15 Punkte vorgestellt, darunter Leitziele wie „Der Grünten darf kein Rummelplatz werden“, „Ein authentisches Bergerlebnis bewahren“ oder „Die traditionelle Alpwirtschaft weiterführen“. Begleitend dazu gibt es eine Online-Petition #rettetdengruenten. Die Gemeinde Rettenbergen und die IHK Schwaben dagegen befürworten die Umbaupläne der Unternehmerfamilie Hagenauer, die nach allen Seiten Gesprächsbereitschaft signalisiert hat. Die Befürworter des Grünten-Projekts haben ebenfalls eine Bürgerinitiative gegründet: „Zukunft Grünten – Wir für den Berg“ heißt der Zusammenschluss.

Jetzt hat sich auch der DAV Hauptverein in seiner Eigenschaft als Naturschutzverband positioniert. Der DAV lehnt das Vorhaben nicht kategorisch ab, sieht es jedoch in mehreren Punkten sehr kritisch:

  • Nach den Planungen der Unternehmerfamilie Hagenauer soll das bestehende, seit zwei Jahren allerdings stillgelegte Skigebiet am Grünten umfassend modernisiert und für den Sommerbetrieb (Stichwort „Walderlebnisbahn“) ausgebaut werden. Geplante Investitionssumme rund 30 Millionen Euro. Der Deutsche Alpenverein steht diesen Planungen sehr kritisch gegenüber, auch wenn einige Aspekte des Vorhabens positiv zu bewerten sind. Fest steht, dass das betroffene Areal nicht über das bereits erschlossene Gebiet hinausreichen wird. Im oberen Teil soll es sogar mit dem Abbau des Gipfelliftes eine Verkleinerung der Pistenfläche geben. Somit ist die geplante Erschließung am Grünten nicht mit den ursprünglichen Plänen einer Skigebietsverbindung am Riedberger Horn zu vergleichen, die ja bekanntlich nicht mehr weiter verfolgt werden.
  • Aus Sicht des DAV ist die geplante Walderlebnisbahn eine Infrastruktur, die nicht in einer Bergregion gebaut werden sollte. Erlebnisinstallationen dieser Art in den Bergen, bei denen die Landschaft zur Kulisse wird, lehnt der DAV ab. Doch gerade auf diese Anlage setzt die Unternehmerfamilie. Vor allem sie soll den erhofften Gewinn des gesamten Erschließungsvorhabens erwirtschaften. Sehr kritisch sieht der DAV den Ausbau des Winterskibetriebes incl. dem Ausbau der technischen Beschneiung mit Bau oder Erweiterung eines Beschneiungsteichs in einer Höhenlage von dann maximal 1500 Metern über dem Meer. Dies v.a. angesichts der zu erwartenden weiteren Klimaerwärmung, noch dazu an einem Berg, der den milden Westwinden besonders ausgesetzt ist. Auch die geplante Vergrößerung des Parkplatzes verbunden mit dem dann deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen, in einer Zeit, in der CO2-Reduktion ganz oben auf Tagesordnung steht, kann der DAV nicht mittragen.
  • Mit Sorge sieht der DAV, dass mit der „Grünten-Bergwelt“ analog zur „Alpsee-Bergwelt“ – einem nahegelegenen Liftgebiet mit ähnlicher Erlebnisinstallation, die von derselben Unternehmerfamilie betrieben wird – ein weiteres spektakuläres Angebot insbesondere für Tagestouristen aus dem süddeutschen Raum geschaffen werden soll, dass die Ziele einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten touristischen Entwicklung konterkariert. Zumal bei der An- und Abreise der potentiellen Gäste ganz auf den Pkw-Verkehr gesetzt wird.
  • Positiv zu bewerten sind, dass ein Besucherlenkungskonzept gekoppelt mit Sanierung und Rückbau von Wegen und Pfaden Bestandteil der Planungen ist, dass in der Gastronomie verstärkt auf regionale Produkte und im Ganzen auf Familienfreundlichkeit gesetzt werden soll. Auch die alten Liftanlagen sollen abgebaut werden. Von Vorteil ist, dass die Unternehmer in der Region zu Hause sind und angeben, mit Natur und Landschaft sorgsam umgehen zu wollen. Sie versichern, dass – sollte das Vorhaben realisiert werden – Skitourengeher, Wanderer, Kletterer, Mountainbiker und alle anderen Bergsportlerinnen und Bergsportler am Grünten weiterhin willkommen sind. Dass der Grünten als attraktives Zielgebiet für naturnahen Bergsport erhalten bleibt, ist dem DAV besonders wichtig.

Weitere Informationen zur DAV-Position unter: https://www.alpenverein.de/natur/gruenten-dav-kritisiert-ausbau_aid_33833.html

In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass der Grünten in das bewährte DAV-Konzept „Natürlich auf Tour“ integriert werden soll. Erst vor kurzem gab es dazu eine Gesprächs- und Abstimmungsrunde mit den beteiligten Kreisen im Landratsamt Sonthofen, dabei unter der Federführung des DAV, der naturschutzfachlichen Gebietsbetreuung und der Regierung von Schwaben. Diskutiert wurde der Entwurf eines Managementplanes für das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen.

Weitere Informationen zum DAV-Konzept „Natürlich auf Tour“ unter: https://www.alpenverein.de/Natur/Naturvertraeglicher-Bergsport/Natuerlich-auf-Tour/

Bild: Konfliktfall Grünten © CEphoto, Uwe Aranas, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37528015

Rathaus WeltkulturerbeFast wäre es in den Feierlichkeiten zu unserem 150-jährigen Vereinsjubiläum untergegangen, aber nur fast:

Augsburg oder genauer Augsburgs Wassermanagement-System ist UNESCO-Welterbe!

Darüber freuen wir uns als DAV Sektion Augsburg ebenfalls sehr, bedeutet das schließlich auch eine Würdigung des Alpenflusses Lech, der Lebensader, die uns über Generationen hinweg mit der Energie und dem Wasser der Alpen versorgt.
Und gerade für uns Augsburger Bergsteiger*innen ist der Lech doch ein besonderer Fluss. So entspringt er im Quellgebiet des Lechtals, mit dem wir durch viele erlebte Touren zu Fuß, auf Skiern oder Schneeschuhen sehr verbunden sind. Auch unser DAV Kletterzentrum Augsburg an der Sportanlage Süd liegt in direkter Nachbarschaft zum Wasserwirtschaftsystem und Naturschutzgebiet von Hochablass und Siebentischwald.

Wir gratulieren daher recht herzlich zu dieser Auszeichnung!

Weitere Infos zum Augsburger Wassermanagement-System finden Sie hier: https://wassersystem-augsburg.de

BuchhaltungAufgrund einer Personalveränderung in der Geschäftsstelle der Sektion sind wir auf der Suche nach einer neuen Kraft. Vielleicht ist diese Ausschreibung ja interessant für Sie oder Sie kennen jemanden, der in Frage kommen würde? Dann leiten Sie diese Ausschreibung doch gerne weiter.

Mitarbeiter (w, m, d) für Buchhaltung gesucht
(Teilzeit)

Sie sind engagiert, teamfähig und zugleich eigenverantwortliches Arbeiten gewöhnt? Sie verfügen über gute Buchhaltungskenntnisse (DATEV, idealerweise Vereinskontenrahmen SKR49) und sind mit dem Umgang von IT-Anwendungen und neuen Medien vertraut. Sie haben Organisationsgeschick, große Servicebereitschaft und bringen Nähe zu Bergsport und Natur mit?

Ihre Aufgaben:

  • Betreuung der Vereinsbuchhaltung wie Kontierung und Buchung der laufenden Geschäftsvorgänge
  • Prüfung und Auswertung von Verwendungsnachweisen
  • Erstellung der Umsatzsteuervoranmeldungen
  • Abwicklung des Zahlungsverkehrs und Mahnwesens
  • Mitwirkung bei Monats- und Jahresabschlüssen, in enger Zusammenarbeit mit dem Schatzmeister
  • Erstellung der betriebswirtschaftlichen Auswertung und Vorbereitung des Reporting
  • Unterstützung bei der Erstellung von Förderanträgen
  • Ansprechpartner für unsere Mitglieder bzw. ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen

Die Arbeitszeit beträgt 30 Wochenstunden und orientiert sich zum Teil an den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle.


Bitte senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit Gehaltsvorstellung und Nennung Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins bis spätestens 11. August an:

Sektion Augsburg des Deutschen Alpenvereins e.V.

Peutingerstr. 24, 86152 Augsburg oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bei Rückfragen können Sie gerne sich an Eva Deibele, Telefon 0821-516780, wenden.

alpenblick 2019 Sonderheft 150 TitelEndlich ist es soweit!

Die alpenblick-Sonderausgabe zum 150-jährigen Jubiläum der Sektion Augsburg ist erschienen und wurde an unsere Mitglieder verschickt. Das Jubiläumsheft führt durch die Sektionsgeschichte und erzählt von den Gründervätern, wichtigen (Sektions-)Ereignissen und der Entwicklung unseres Vereins. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre.


Neben vielen positiven Rückmeldungen zum Jubiläumsheft, gab es aber auch kritische Anmerkungen, zu denen wir gerne Stellung nehmen möchten.

Eigene Festschrift

150 Jahre Sektion Augsburg waren für uns durchaus ein würdiger Anlass, eine eigene Festschrift herauszugeben. Durch Rückblick auf die historische Entwicklung der Sektion, die Vorstellung wichtiger Persönlichkeiten und eine Betrachtung des aktuellen Vereinslebens zeigen wir, wofür wir stehen, was uns verbindet und was die Sektion Augsburg bewegt. Nach einiger Diskussion im Redaktionsteam und den Sektionsverantwortlichen haben wir uns gegen eine in normalen alpenblick integrierte Festschrift entschieden, um dieses besondere Jubiläum und unsere Vereinsgeschichte ausreichend zu würdigen. Ein regulärer alpenblick landet nach einiger Zeit ja doch im Altpapier, wogegen ein eigenes Jubiläumsheft vielleicht einen Platz im Regal findet und gerne auch in Zukunft noch einmal gelesen wird.

Print vs. digital

Wer unsere Vereinsmedien künftig nur digital empfangen möchte, kann gerne jederzeit eine kurze Nachricht an die Geschäftsstelle schicken, die Umstellung erfolgt sofort. Bisher nutzen ca. 50 Mitglieder von 9.349 alpenblick-Empfänger/innen diese Möglichkeit. Diese Zahl zeigt doch sehr deutlich die Lesegewohnheiten unserer Mitglieder und auch den Hauptgrund, warum unsere Medien weiterhin in gedruckter Form angeboten werden. Sehr gerne arbeiten wir verstärkt an einer größeren Zahl der digitalen Abonnenten, dürfen dabei aber auch nicht vergessen, dass viele unserer Mitglieder dies (noch) nicht wünschen.

Und eine reine Ablehnung von Printprodukten ohne Darstellung der Ökobilanz eines digitalen Produktes muss auch differenziert betrachtet werden. So verbraucht ein digitales Magazin, das mehrfach gelesen wird, mehr Ressourcen als Printprodukt.

Versand

Bedingt durch den gemeinsamen Versand mit der aktuellen Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift alpenblick, haben wir uns auf die Suche nach der umweltfreundlichsten Möglichkeit gemacht: Papierumschlag, biologisch abbaubare Folie oder eine Versandhülle aus Polyethylen (PE) standen dabei zur Auswahl.

Letztendlich haben wir uns für Einpackfolien aus PE entschieden, die aus den organischen Grundstoffen Kohlenstoff und Wasser hergestellt werden. Die Folien sind grundwasserneutral, lebensmittelecht und enthalten weder Weichmacher noch Schwermetalle. Sowohl bei der Verbrennung als auch bei der Weiterverarbeitung bzw. Verschweißen entstehen keine giftigen Gase oder Dämpfe. Zudem ist Polyethylen bestens für die Wiederverwertung geeignet.

Aber wäre ein Papierumschlag nicht ökologischer gewesen? Nein, da aufgrund der verschiedenen Materialeigenschaften bei Papier ein wesentlich höherer Rohstoffeinsatz notwendig gewesen wäre, was zu einer größeren Belastung von Luft und Wasser in der Herstellung führt.

Und was ist mit der abbaubaren Biofolie? Die ist schließlich kompostierbar (allerdings nicht in den Bio-Tonnen der Stadt Augsburg[1]) und wird aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais- und Kartoffelstärke hergestellt. Wer diese Folie schon einmal in der Hand gehabt hat, weiß, wie leicht das Material reißt. Um ein Versandprodukt von der Fertigung in der Druckerei bis hin zum heimischen Briefkasten damit zu versenden, muss der Festigkeitswert durch zusätzliche Beimischung einer stärkeren Folie erhöht werden. Der Anteil der Biofolie beträgt dann nur noch ca. 20-30 Prozent, der Rest ist meist eine PE-Folie.

Anmerkung zum Schluss

Die obenstehenden Informationen haben wir mit besten Gewissen und möglichst umfassender Recherche zusammengetragen. Falls sich jemand unter unseren Leser/innen befindet, der sich hier fundiert auskennt und andere Kenntnisse hat, sind wir sehr daran interessiert in Austausch zu treten.

Nur so können wir für die Zukunft lernen!


Interessante Links zum Thema Ökobilanz digitales Publishing:

Interessante Links zum Thema Versandumschlag:

 

[1] https://abfallratgeber.augsburg.de/index.php?id=18441

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