Da viele Kletterer gewöhnlich auch viele verschiedene Vorlieben haben teilten wir unsere Trainingsfahrt diese Pfingstferien auf: Eine Woche Boulderparadies Fontainbleau, eine weitere Tarnschlucht für die, die beim Klettern lieber mehr Luft unterm Hintern haben ;).

Hier findet Ihr einige Bilder von der Fahrt

Bleau - Bouldern all inclusive (7.6. – 14.6. 14)bleau
Bei den hier fast unendlichen Möglichkeiten „überfielen“ wir jeden Tag ein anderes Gebiet. Die Älteren suchten sich in kleinen Grüppchen harte Projekte und andere lohnenswerte Boulder. Gleich drei Jungs (Michi, Martin und Stephan) holten sich den 7c Boulder L`ange Naif und auch zwei 7b- Jumps fanden gleich mehrere Meister. Die Jüngeren orientierten sich meist an den blauen Parcours und lernten so die typischen Bleau- Platten, Sloperboulder und andere Herausforderungen kennen. Sonst, wenn wir gerade nicht an den Blöcken hingen, sprangen wir nach dem Klettern in den Pool, schwangen uns zum endgültigen auspowern aufs Mountainbike, spielten Werwolf, Treibsand oder Schafkopf.

tarnTarn – All you need is Ausdauer!!! (14.6. – 21.6.14)
Die Zelte einmal komplett ab- und 600km weiter wieder aufgebaut standen wir am Sonntag dann einer „richtigen“ Wand gegenüber. Den Ein oder Anderen ereilte dann auch gleich ein mittelgroßer Schock: „Müssen wir da bis ganz nach oben klettern?!?“ Und auch die Antwort: „Nein, nur die ersten 30 Meter!“ beruhigte nicht wirklich,und so nutzten wir diesen Tag zum Eingewöhnen.
Nachdem wir Montag erstmal einen Pausentag eingelegt hatten, an dem wir die nähere Umgebung, die Schlucht vom Fluss aus und sogar einen Höhle erkundet hatten, packten wir dann wieder richtig an. Vor allen die jüngeren Mädels liefen jetzt noch zu Topform auf: Es gab 6b bis 6c+ Onsights und Durchstiege und bei den langjährigen Stützpunktmitgliedern fielen auch mehre 7a´s. Philina gelang sogar ein 7a Flash! Der männliche Teil des Stützpunkts war währenddessen damit beschäftigt, eine ihren Vorstellungen entsprechende 8a zu finden, die sie abholen konnten. Leider mussten sie feststellen, dass das in nur drei Tagen schier unmöglich war.

Ein riesengroßes Dankeschön an unsere Trainer Ingrid, Tobi, und Ferdl und die „Aushilfstrainer“ Jörg, Stefan und Markus.
Es war für uns alle ein traumhafter Kletterurlaub!