Heubach Artikel Pfingsten 2013 003Hier dazu einige Bilder.
"Der kleine November möchte bitte aus dem Mai abgeholt werden"
– dass er nicht abgeholt wurde, bekamen wir bei unserer diesjährigen Fahrt nach Heubach (bei Darmstadt) leider zu spüren.

Dennoch trotzten wir dem Wetter vom 18.Mai bis zum 25.Mai 2013, einerseits, um am Sandstein zu klettern und andererseits, um das Legen von Keilen und Friends zu lernen, da sich dieses Gebiet besonders gut dafür eignet.



Nach unserer Ankunft am SamstHeubach Artikel Pfingsten 2013 001ag und nachdem wir die Zelte aufgestellt hatten schauten wir uns noch kurz das Gebiet an. In die beeindruckenden langen Linien mit markanten Felsformationen wären wir am liebsten gleich eingestiegen!

Am nächsten Tag machten wir uns gleich mit den verschiedenen Klemmgeräten wie Camelots, Friends und Totems bekannt und legten dann los. Wir kletterten den ganzen Tag bis uns abends die Sintflut überraschte und unsere Zelte flutete. Bis zum nächsten Morgen war der Fels aber wieder trocken, sodass wir wieder den ganzen Tag in den tollen Sandsteinrouten mit ihren Rissen und Verschneidungen klettern konnten. Den Abend verbrachten wir zusammen am gemütlichen Lagerfeuer.

Da wir nicht so viel Glück mit dem Wetter hatten und es viel regnete, fuhren wir am Mittwoch nach Darmstadt in die Kletterhalle, welche einiges zu bieten hatte. Bei dieser Gelegenheit konnten wir dann auch gleich unsere nasse Kleidung trocknen. Am Donnerstag besuchten wir das Rebstockbad in Frankfurt, da es leider so viel regnete, dass wir einen Pausentag einlegen mussten. Am Freitag und Samstag konnten wir dann endlich wieder draußen klettern, auch nochmal richtig Gas geben und viele konnten noch schwere Routen abholen. Dabei lag die Schwierigkeit aber häufig nicht im Klettern an sich, sondern oft war es die Mischung aus selbst absichern, klettern und der Psyche, da man den eigenen Absicherungen auch vertrauen muss.
Heubach Artikel Pfingsten 2013 002

Insgesamt kann man sagen, dass Heubach ein richtig gutes Gebiet ist, um zu lernen, wie man Routen selbst absichert. Dank vielen Leihgaben und Materialspenden konnten wir auch gleichzeitig in vielen verschiedenen Routen klettern und diese mobil absichern! Außerdem waren die Routen vom Stil her ganz anders als das, was wir sonst so gewohnt sind und deswegen war es eine total neue Erfahrung. Doch das wichtigste war, dass wir, obwohl es so viel geregnet hat, sehr viel Spaß hatten und viel gelernt haben.

Mit dabei waren:
Franzi M., Kathrin, Janina, Philina, Stephan, Stefan, David, Leon, Martin und Michi.
Als Trainer: Renate, Tobi H., Ingrid, Ferdl, Mariella und Tobi S.