Großvenediger PanoramaKatja vor dem Gipfelpanorama

Nach dem ersten, erfolgreichen Skihochtouren-Wochenende der JUB-Gruppe im vergangenen Frühjahr hatte Flo für unsere Skihochtour diesmal die Kürsinger Hütte (2558 m) ausgesucht. Eine gute Wahl! Denn diese ist Ausgangspunkt unter anderem für den Großvenediger, den wir heuer in Angriff nehmen wollten.

Ein Auto war bereits am Freitag Abend in die Hohen Tauern gefahren, für den anderen Teil der Gruppe hieß es sehr früh aufstehen, um Anfahrt und Hüttenzustieg an einem Tag zu schaffen. Unglücklicherweise war die Straße zum Parkplatz am Hopffeldboden nicht bis oben geräumt und so verlagerte sich der Startpunkt der Tour nochmals nach vorne und unten, was den sowieso schon wegen seiner Länge berühmt-berüchtigten Hüttenzustieg durch das Obersulzbachtal weiter erschwerte. Nach 1700 Höhenmetern und gut 20 Kilometern trafen sich alle am Samstag Abend auf der Hütte.

Großvenediger AufstiegDas Wetter war an diesem Wochenende mäßig angesagt, überraschte uns jedoch mit besseren Verhältnissen als erwartet.
Gestartet wurde am Sonntag früh zunächst mit nebelverhangener Sicht und teils windigen Böen, im Laufe des Anstiegs über den Gletscher zur Venedigerscharte (3400 m) klarte der Himmel jedoch zunehmend auf, so dass wir am Gipfel (3657 m) sogar in den Genuss blauen Himmels mit Sonnenschein kamen.









Großvenediger AbfahrtDie Abfahrt bis hinunter zum Keesboden war traumhaft: Die Spalten auf dem Gletscher vollständig zugeschneit, die Sicht war weiterhin gut.

Der „Hatsch“ zurück zum Parkplatz allerdings kostete uns dann doch noch die letzten Körner, denn am Ende des Tages hatten wir neben dem Aufstieg auch rund 3000 Abfahrtsmeter in den Beinen und waren froh, dass alle wohlbehalten und unverletzt wieder am Parkplatz angekommen waren.

Großvenediger GipfelJoachim, Florian, Katja, Christian, Christian und Vikki auf dem Großvenediger