Zur klassischen Skihochtouren-Saison im ausgehenden Winter verbrachten sieben Mitglieder der Gruppe Uni und junge Berufstätige vom 24. - 26. März ein Wochenende bei besten Bedingungen auf der Vernagthütte (2755 m) in den Ötztaler Alpen.

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Der Hüttenaufstieg am Freitag Abend von Vent aus war mit Stirnlampen, leeren Mägen und mäßiger Schneedecke in den niederen Lagen etwas mühsam – so waren alle Beteiligten froh, nach x-fachem An- und Abschnallen der Ski um etwa halb elf Uhr abends auf der Hütte angekommen zu sein. Die Anstrengung lohnte sich aber absolut: Mit der Vernagthütte hatten wir uns eine für Hüttenverhältnisse ausnehmend moderne Unterkunft in prächtiger Lage und mit sehr gastfreundlicher Wirtsfamilie für unser Skihochtouren-Wochenende ausgesucht (absolut empfehlenswert!).

Auch die insgesamt unschwierige Tour auf die Hochvernagtspitze (3535 m) war bei wolkenlosem Sonnenschein und guter Sicht eine tadellose Entlohnung für die Mühen des Hüttenzustiegs. Am Gipfelgrat sorgten starke Windböen und eine kleine Klettereinheit noch für einen Schuss „alpines Feeling“. Die anschließende Plaisir-Firn-Abfahrt machte erst recht Laune auf mehr!

Zunächst wurde der restliche Nachmittag jedoch mit einer Auffrischungs-Übungseinheit zum Thema Spaltenbergung überbrückt. Gut gerüstet nutzte der Großteil der Gruppe den Sonntagvormittag dann für eine zweite, ebenso schöne Tour auf den Fluchtkogel (3494 m), bevor wir uns gemeinschaftlich bei zuziehendem Himmel just in time auf den Weg zurück nach Vent machten. Die oberen Höhenmeter waren noch angenehm mit Ski abzufahren, anschließend ging es per pedes weiter – aber mit 'nem astreinen Skiwochenende im Rücken und Sonnenbräune in den Gesichtern gestaltete sich der Abstieg doch deutlich versöhnlicher als der Hüttenaufstieg.

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