IMG 20170219 141056Wie das immer so ist mit dem Schnee - wenn man im Büro oder in der Uni sitzt, schneit es dicke Flocken. Kaum naht das Wochenende, ist schon wieder alles weggetaut und man muss den Schnee mit der Lupe suchen. Doch zum Glück gibt es das Kleinwalsertal! Nachdem auf dem Riedberger Horn Ende Februar kaum befahrbares Weiß zu finden war, entschieden wir uns kurzfristig um und verlegten unseren Saisonauftakt auf den Hehleskopf oberhalb der Schwarzwasserhütte. Kurzzeitig war zwar beim Aufstieg Skitragen angesagt (hier waren die Schneeschuhgeher stark im Vorteil), doch oberhalb der Baumgrenze erwartete uns tatsächlich Pulverschnee. Ein Genuss sowohl für die Skitouren-Einsteiger als auch für die geübten Fahrer! (Foto: Aufstieg zum Hehleskopf, Quelle: Archiv JUB-Gruppe)






Galtjoch2017Die zweite Tour stand nicht im offiziellen Programm, da es sich um eine Anfängertour handelte, die wir spontan über unsere Facebook-Gruppe organisierten. Auch bei uns steigt das Interesse am Tourengehen stetig und am Galtjoch fanden wir am Gipfelhang perfekte Verhältnisse vor, die uns die Abfahrt leicht machten. So sind alle gut rauf- und vor allem wieder runtergekommen. Wie man sieht, war die Stimmung wie immer super - wohl auch, weil wir wussten, dass ein paar Meter weiter unten die Ehenbichler Alm lockte... (Foto: Gipfelglück am Galtjoch, Quelle: Archiv JUB-Gruppe)








Uni & Junge Berufstätige auf der Vernagthütte

Zur klassischen Skihochtouren-Saison im ausgehenden Winter verbrachten sieben Mitglieder der Gruppe Uni und junge Berufstätige vom 24. - 26. März ein Wochenende bei besten Bedingungen auf der Vernagthütte (2755 m) in den Ötztaler Alpen. Der Hüttenaufstieg am Freitagabend von Vent aus war mit Stirnlampen, leeren Mägen und mäßiger Schneedecke in den niederen Lagen etwas mühsam – so waren alle Beteiligten froh, nach x-fachem An- und Abschnallen der Ski um etwa halb elf Uhr abends auf der Hütte angekommen zu sein. Die Anstrengung lohnte sich aber absolut: Mit der Vernagthütte hatten wir uns eine für Hüttenverhältnisse ausnehmend moderne Unterkunft in prächtiger Lage und mit sehr gastfreundlicher Wirtsfamilie für unser Skihochtouren-Wochenende ausgesucht (absolut empfehlenswert!). Auch die insgesamt unschwierige Tour auf die Hochvernagtspitze (3535 m) war bei wolkenlosem Sonnenschein und guter Sicht eine tadellose Entlohnung für die Mühen des Hüttenzustiegs. Am Gipfelgrat sorgten starke Windböen und eine kleine Klettereinheit noch für einen Schuss „alpines Feeling“. Die anschließende Plaisir-Firn-Abfahrt machte erst recht Laune auf mehr! Zunächst wurde der restliche Nachmittag jedoch mit einer Auffrischungs-Übungseinheit zum Thema Spaltenbergung überbrückt. Gut gerüstet nutzte der Großteil der Gruppe den Sonntagvormittag dann für eine zweite, ebenso schöne Tour auf den Fluchtkogel (3494 m), bevor wir uns gemeinschaftlich bei zuziehendem Himmel just in time auf den Weg zurück nach Vent machten. Die oberen Höhenmeter waren noch angenehm mit Ski abzufahren, anschließend ging es per pedes weiter – aber mit 'nem astreinen Skiwochenende im Rücken und Sonnenbräune in den Gesichtern gestaltete sich der Abstieg doch deutlich versöhnlicher als der Hüttenaufstieg.