Mit großen Rucksäcken trafen sich die Minigeckos am 2. Februar mittags am Bahnhof. Gemeinsam ging es nach Hohenschwangau und von da aus zu Fuß weiter. Am Schloss vorbei wurde der Schnee immer mehr und mehr, langsam wurde es dunkel. Und irgendwann hatten wir es geschafft, die Hütte war in Sicht! Nur dann kam die böse Überraschung, die Hütte war abgeschlossen, uns war kalt, wir hatten Hunger und keinen Empfang. Irgendwann hatten wir zwei Empfangs-Balken und den Hüttenwart am Apparat – vor lauter Aufregung hat unsere Jugendleiterin den Code vom Safe vergessen. Oh nein! Nochmals das ganze Spiel von vorn und wir waren in der Hütte.

Die Jugendleiter machten das Essen, während wir die Hütte erkundeten und es genossen die einzigen auf der Hütte zu sein – Kissenschlacht und Verstecken spielen. Nach dem Essen ging es auch schon ins Bett.

Nach einem leckeren Frühstück liefen wir in voller Schneegarnitur los. Heute überließen die Jugendleiter uns die Wegwahl und so ging es querfeldein erstmal den steilsten Berg weit und breit hoch . Dann quer durch den Wald, die steilsten Hügel entlang, über Bäume und als Kugel den Berg wieder herunter rollen – das war eine Gaudi!
ab 3 2018 JDAV Minigeckos Fritz Putz Hütte Sebastian Wagner Bild 1

Zurück an der Hütte entdeckten wir, dass unter dem Schnee auf dem Fahrweg zur Hütte (mit Steigung) eine riesen Eisplatte war.

Mit allem was wir gefunden haben, wurde eine Rutschbahn freigekratzt, poliert, Wasser vom Brunnen geholt und draufgeschüttet… Einigen war dann ziemlich kalt und so war eine „Mittagspause“ auf der Hütte genau das Richtig. Es war so schön warm und gemütlich, da wollten wir gar nicht mehr raus. Aber wir wollten eigentlich noch ein Iglu bauen…also nochmal alles anziehen. Zum Warmwerden spielten wir eine Runde Vuvuzela-Jagd. Dann gings los! Tim und Sebi machten die Steine und wir bauten und verputzten. „Das dauert aber ganz schön lange!“ „Ich glaube da werden wir nie fertig!“ Da begeisterte uns die Rutschbahn doch mehr. Bis in die Dunkelheit wurde gerutscht, auf dem Bauch, dem Rücken, alle zusammen, im Stehen, mit Schlitten...

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Drinnen gabs dann Kartoffeleintopf und einen gemütlichen Abend. Doch die Geckos waren noch nicht müde und so gings noch ein letztes Mal nach draußen – Vuvuzela-Jagd in der Nacht.

Am Sonntag sind wir extra früh aufgestanden, um noch Zeit draußen zum Rutschen zu haben. Die Rutschbahn wurde wieder poliert und sogar noch verlängert. Doch so langsam mussten wir uns auf den Heimweg machen. Ein schönes Wochenende im Schnee!

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Die Fritz-Putz-Hütte ist eine Selbstversorgerhütte für 44 Personen. Man erreicht sie von Hohenschwangau zu Fuß in etwa 2 h. Sie ist neu renoviert, hat aber ihren Hüttencharm nicht verloren – total schöne Hütte. Für Jung und Alt perfekt geeignet. Wir würden sie Euch allen empfehlen!