Nachhaltiger Tourismus in den Ammergauer AlpenNachdem die Ammergauer Alpen seit August Naturpark geworden sind, laufen derzeit auch schon die ersten „Projekte“ um den nachhaltigen Tourismus weiter zu stärken.

Der Naturpark Ammergauer Alpen beteiligt sich u.a. am vom Bundesumweltministerium geförderten Projekt „Katzensprung – kleine Wege, große Erlebnisse“. Gemeinsam mit elf weiteren Naturparken nimmt der Naturpark Ammergauer Alpen an dem Projekt teil, das zum Ziel hat, klimaschonende Reiseangebote in Deutschland bekannter und besser auffindbar zu machen. In diesem Rahmen werden nachhaltig agierende Tourismuspartner erfasst und die Destination mit ihrem Angebot auf Stärken und Schwächen hin untersucht. Seit November läuft die Abfrage bei touristischen Anbietern (Beherbergungsbetriebe wie Hotels oder Gastronomie und Freizeitattraktionen wie Bergbahnen, Museen oder Schwimmbäder). Diese haben die Möglichkeit, ihre Nachhaltigkeit mittels einer Checkliste zu prüfen und sich damit am Projekt zu beteiligen. So sollen gemeinsam mit den Akteuren ein nachhaltiges Angebot für den Naturpark entwickelt und bestehende Angebote sichtbarer gemacht werden.

Am 15. November 2017 fand die Auftaktveranstaltung in Frankfurt am Main statt. 24 Vertreter aus Naturparken und Destinationen wurden über Projektinhalte, Analyseverfahren und Klimaziele informiert und konnten sich untereinander austauschen. Mit seinem Alter von rund vier Monaten ist der Naturpark Ammergauer Alpen das „Kleinkind“ unter den Naturparken und braucht dennoch den Vergleich mit anderen Parks, die teilweise seit über 50 Jahren bestehen, nicht zu scheuen. Mit Angeboten wie dem kostenlosen Busfahren für Gäste mit elektronischer Gästekarte, dem E-Bike-Verleihnetz und als Fahrziel Natur hat die Ammergauer Alpen GmbH bereits die Grundlage für einen nachhaltigen Naturpark geschaffen.

Informationen zum Projekt gibt es unter: www.katzensprung-deutschland.de/derwettbewerb/

Weitere Informationen unter: www.ammergauer-alpen.de

Bild: Nachhaltiger Tourismus in den Ammergauer Alpen (© OAG / Foto: Hans-Dieter Budde)