Energieatlas Bayern

Anfang März fand der – in Anbetracht der Corona-Pandemie in der Wintersaison 2020 vorerst letzte – Theorie- und Themenabend unseres Ressorts „Natur, Umwelt, Kultur“ statt. Im gut gefüllten Andy-Schmidt-Raum im Burggrafenturm referierte Dr. Anne Theenhaus vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) über das Internetportal „Energie-Atlas Bayern“. Nun gibt es in diesem Portal zwei interessante Neuerungen.

Der Energie-Atlas Bayern ist das Internetportal der Bayerischen Staatsregierung zur Energiewende und zu Energiesparen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Bürger, Kommunen und Unternehmen finden hier Informationen, Ideen und Werkzeuge, mit denen sie die Energiewende voran bringen können. Er bietet den aktuellen Stand der Energiewende in Bayern, digitale und interaktive Karten mit einer Übersicht über zirka 500.000 Erneuerbare-Energien-Anlagen sowie Anwendungen, mit denen Energie-Daten für ganz Bayern abgerufen und vielfältig kombiniert werden können.

Das Portal wird kontinuierlich erweitert. Die aktuellen Neuerungen:

  • Energie-Atlas Bayern: Energie-Karten für unterwegs
    Sie kommen an einem Windrad oder einer Photovoltaik-Freiflächenanlage vorbei und wollen wissen, wieviel Strom hier erzeugt wird? Sie sind bei der Diskussion am Stammtisch auf der Suche nach konkreten Zahlen? Kein Problem, im Energie-Atlas Bayern finden Sie über 200 Info-Karten rund um das Thema „Energie" – ab jetzt auch für unterwegs.
    Mehr dazu: https://www.energieatlas.bayern.de/energieatlas/neu/229.html
  • Klimaschonend heizen mit Grundwasser – geht das bei mir auch? Machen Sie den Check.
    Erdwärme-Nutzung ist gut fürs Klima und rechnet sich. Mit dem Standortcheck Oberflächennahe Geothermie im Energie-Atlas Bayern können Sie jetzt eine Erstprüfung für die Nutzung von Grundwasserwärmepumpen an einem beliebigen Standort in Bayern vornehmen. Bisher war dies nur für Erdwärmesonden und -kollektoren möglich.
    Mehr dazu: https://www.energieatlas.bayern.de/energieatlas/neu/217.html

Bild: Logo „Energie-Atlas Bayern“. © LfU