MTB 2019 Chris Pfanzelt Photography 216 408x612 ID93713 95dda35fe15a9a507c5e5f7375321a11Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz hat eine neue Verwaltungsvorschrift für das Bayerische Naturschutzgesetz erlassen, die sich in großen Teilen auf das Natur-Betretungsrecht für Radfahrer und die Wegeeignung für Mountainbiker bezieht. Gültig sind die Handlungsanweisungen zur Auslegung des Gesetzes ab dem 16. Dezember 2020. Damit droht möglicherweise eine Welle von Bike-Verboten, vor allem in alpinen Regionen. Der DAV und andere Interessengruppen üben Kritik.

Die Vollzugshinweise wurden aufgrund einer Forderung einer Unterarbeitsgruppe des Runden Tisches zum Volksbegehren Artenvielfalt entwickelt. Nach der Veröffentlichung hat der DAV intensive Gespräche mit anderen Verbänden – darunter die Deutsche Initiative Mountainbike e.V. (DIMB), der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) und der Bund Deutscher Radfahrer e.V. (BDR) – geführt, um Handlungsmöglichkeiten auf die Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz zu finden.

Die Bekanntmachung „Vollzug des Bayerischen Naturschutzgesetzes; Teil 6 Erholung in der freien Natur“ findet sich hier.
Detaillierte Informationen seitens DAV Bundesverband unter: https://www.alpenverein.de/natur/naturvertraeglicher-bergsport/natuerlich-biken/mountainbiken-in-bayern_aid_35991.html

Vergleiche zur Thematik zudem nochmals die Newsmeldungen:

Bild: Nicht alle Wege sind für das Mountainbiken so geeignet wie dieser. © DAV/Chris Pfanzelt